Gesundheit

Blutdruck verstehen und kontrollieren

Blutdruckmessung

Bluthochdruck gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Deutschland leben schätzungsweise 20 bis 30 Millionen Menschen mit erhöhtem Blutdruck. Das tückische: Bluthochdruck verursacht in den meisten Fällen keine spürbaren Symptome.

Was ist Blutdruck?

Blutdruck ist der Druck des Blutes auf die Gefäßwände. Er wird in zwei Zahlen angegeben: systolisch (beim Herzschlag) und diastolisch (beim Entspannen). Normal: unter 120/80 mmHg. Erhöht: 120-129/unter 80 mmHg. Hoch Stufe 1: 130-139/80-89 mmHg. Hoch Stufe 2: 140/90 mmHg oder höher.

Warum ist dauerhaft erhöhter Blutdruck gefährlich?

Das Herz muss gegen erhöhten Widerstand pumpen und hypertrophiert, was langfristig zu Herzinsuffizienz führt. Im Gehirn steigt das Schlaganfallrisiko. Die Nieren können geschädigt werden. Selbst die feinen Blutgefäße der Augen sind betroffen.

Selbst messen: So geht es richtig

Mindestens fünf Minuten Ruhe vor der Messung. Sitzen Sie aufrecht, der Arm auf Herzhöhe. Messen Sie morgens und abends, jeweils zwei bis drei Mal im Abstand von einer Minute. Nutzen Sie unseren Blutdruck-Rechner zur Kategorisierung.

Lebensstiländerungen

Salz reduzieren: Maximal 6 Gramm Kochsalz täglich. Gewicht: Jedes Kilogramm weniger senkt den Blutdruck um etwa 1 mmHg. Bewegung: 150 Minuten moderate Ausdaueraktivität pro Woche. Alkohol: Maximal ein Glas Wein pro Tag für Frauen.

Fazit

Bluthochdruck ist einer der wenigen Risikofaktoren, die Sie selbst messen und beeinflussen können. Investieren Sie in ein gutes Blutdruckmessgerät, und kontrollieren Sie Ihre Werte regelmäßig.